
Bildungsatlas und Qualifikationsbedarf (UAG 3)
Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit zwei Themen: einem Wissensatlas und einer Studie zu zukünftigen Qualifikationsbedarfen.
1. Bildungsatlas
Der Bildungsatlas soll bestehende Bildungsniveaus der einzelnen EMM-Regionen zugänglich machen. So soll Kommunen sowie Unternehmen eine Basis für ihre Mittel- und Langfristplanung zur Verfügung gestellt werden.
Wissen als zentraler Erfolgsfaktor
Bildung hat keinen Selbstzweck, sie ist wesentlicher Bestandteil des Erfolgsfaktors Humankapital. Daneben ist die Verfügbarkeit von Kindergärten, Schulen und Hochschulen ein wesentlicher Attraktivitätsfaktor einer Region. Mit seiner wachsenden Bedeutung wird der Faktor Wissen zu einem zentralen Erfolgsfaktor für eine erfolgreiche Boom-Region.
Die Hochschule Ingolstadt hat zusammen mit der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt im Auftrag der Initiative Regionalmanagement Ingolstadt (IRMA) die Grundlagenstudie Bildung für die Region, also für die Stadt Ingolstadt und die umliegenden Landkreise Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen, erstellt, in dem die aktuelle Bildungssituation der Region dargestellt wird. Dieser Ansatz lässt sich unproblematisch auf andere Gebietskörperschaften in der EMM übertragen.
Wertschöpfungskette Bildung
Der Zusammenhang der verschiedenen Bildungseinrichtungen wurde in einer "Wertschöpfungskette Bildung" dargestellt, die von den vorschulischen Betreuungseinrichtungen, wie Kinderkrippe und Kindergarten, über Grundschulen zu den weiterführenden Schulen reicht. Erfasst wurden auch die berufliche Ausbildung sowie die Situation an den beiden regionalen Hochschulen.
Ziel des Bildungsatlasses ist,
- einen Vergleich innerhalb der Region (auf Kreisebene) sowie den Vergleich mit anderen Gebietskörperschaften oder Regionen (bayernweit/deutschlandweit) zu ermöglichen.
- Geplant ist ein Fortschrittsvergleich (Längsschnittanalyse), um die Wirkung eingeleiteter Maßnahmen erkennbar zu machen.
Erste Ergebnisse und weitere Informationen zum Bildungsatlas finden Sie in unserem Newsletter-Artikel (Ausgabe 06/2010):
2. Qualifikationsbedarf
Zukünftige Qualifikationsbedarfe sollen im Rahmen einer Studie erfasst werden: Mit Trends und Prognosen möchte die AG Wissen Unternehmen ein ergänzendes Instrumentarium für ihre strategische Personal-Planung an die Hand geben. Dieses Projekt soll in Kooperation mit der AG Wirtschaft durchgeführt werden.
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Thomas Doyé
Hochschule Ingolstadt
Tel. 0841/9348-100
Email: thomas.doye@fh-ingolstadt.de

