Landkreis Miesbach

Eingebettet in die unverwechselbare Seen- und Hügellandschaft des Alpenvorlandes, liegt im Zentrum des bayerischen Oberlands der Landkreis Miesbach. Hier vereinen sich bestmögliche positive Standortfaktoren wie die gute Erreichbarkeit durch die Autobahn A8 und die Nähe zu München, als auch vielfältige Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten.

 

 

Die hohe Lebensqualität verdankt der Landkreis Miesbach nicht nur seiner atemberaubenden Natur. Auch aus wirtschaftlicher Sicht hat sich die Bildungsregion sehr gut positioniert. Dies zeigt die Bewertung der Zukunftsperspektive: Das Beratungsunternehmen Prognos attestiert in seinem "Zukunftsatlas 2013" dem Landkreis "hohe Zukunftschancen" in Verbindung mit einer im bundesdeutschen Vergleich "sehr hohen Dynamik" und Kaufkraft. Tradition und Innovation stehen hier nicht in einem gegensätzlichen Spannungsfeld. Vielmehr sind sie Ausdruck zukunftsorientierten unternehmerischen Handelns in einer Region, die durch Heimatverbundenheit, Bodenständigkeit und Wahrung traditioneller Werte geprägt ist.

Historisch betrachtet ist der Landkreis Miesbach ein uralter Kulturboden, dessen Kolonisation in entscheidendem Maße von der Entwicklung der Klöster in Weyarn, Bayrischzell und vor allem Tegernsee bestimmt wurde. Der bayerische König Max I Joseph erwarb 1817 das Benediktinerkloster am Tegernsee als Sommerresidenz. Dadurch wurde die Basis für den bis heute so wichtigen Tourismus geschaffen. Urlaubsgäste können ein vielfältiges Freizeit- und Erholungsangebot nutzen, das auch von den Einwohnern und den zahlreichen Tagestouristen aus München geschätzt wird. Die vielfältige Landschaft rund um den Tegernsee und den Schliersee sowie in den Alpen ist von vielen Wander- und Radwegen durchzogen, um den Besuchern optimalen Zugang zu den Naturschönheiten zu ermöglichen. Im Winter gibt es zahlreiche Loipen für Langlauf und fünf Skigebiete mit insgesamt 75 Bergbahnen und Liften, die insgesamt ca. 160 km Piste erschließen.

© Laura Stoib

Als Wirtschaftsstandort ist der Landkreis Miesbach Heimat für zahlreiche Unternehmen aus den verschiedensten Branchen, wobei insbesondere die Papierherstellung auf eine lange und erfolgreiche Tradition zurückblickt: Die Büttenpapierfabrik Gmund stellt bereits seit 1829 edles Papier her und steht mit seinen goldenen Umschlägen regelmäßig bei der Oscarverleihung im Rampenlicht. Die Papierfabrik Louisenthal produziert seit dem Jahr 1879 Banknoten für viele Länder der Welt z.B. Marokko, Kasachstan oder Jamaika. Eine gesunde Mischung aus bedeutenden klein- und mittelständischen Unternehmen und einigen Global Players wie CCL Label GmbH und Avery Zweckform GmbH bildet die Basis der wirtschaftlichen Attraktivität der Region.

Der bedeutendste Arbeitgeber ist die Novartis AG mit ihren Töchtern Hexal AG und Sandoz Pharmaceuticals GmbH in Holzkirchen. Mit der Acino Holding AG ist der zweitgrößte europäische Produzent von Wirkstoffpflastern im Landkreis Miesbach ansässig. Aber auch im Bereich der Medizintechnik ist der Landkreis gut positioniert: Die OPED GmbH ist beispielsweise im Bereich orthopädischer Rehabilitationsprodukte ein international bekanntes Unternehmen.

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