Metropolregionen - Kooperationen für Europa

Für ein starkes europäisches Engagement der Metropolregionen in Deutschland!      

 

Reimund Nowak, Geschäftsführer der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg und
Wolfgang Wittmann, Geschäftsführer der Europäischen Metropolregion München e. V.

 

Die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg und der EMM e. V. haben sich zu einer Initiative für ein starkes europäisches Engagement der Metropolregionen in Deutschland zusammengeschlossen. Beide Metropolregionen verfolgen gemeinsam das Vorhaben der Europäisierung ihrer Organisationen, um auf diesem Weg für den Europäischen Gedanken zu werben.





 

 

 

 

Manfred Weber, Mitglied des Europäischen Parlaments seit 2004 und
Wolfgang Wittmann, Geschäftsführer der Europäischen Metropolregion München e. V.

 

Die Europäische Union und der Europäische Metropolregion München e.V.
– zwei Solidargemeinschaften die sich für die nachhaltige und positive Entwicklung unseres Wohn- und Wirtschaftsraumes und die Lebensqualität der Bevölkerung einsetzen.

Die Idee

    

  • Die Organisationen der Metropolregionen in Deutschland entwickeln sich zu sichtbaren Plattformen der interessensübergreifenden Zusammenarbeit von Kommunen, Staat, Wirtschaft und Wissenschaft in der Europäischen Union.
  • In eine relativ kurzen Zeitspanne wird auf der Basis bestehender STrukturen eine vertiefte europäische Zusammenarbeit in wichtigen Handlungsfeldern etabliert.
  • Die Organisationen nutzen bestehende EU-Programme mit privaten Initiativen und zeichnen sich durch Praxisorientierung und europäische Internationalität aus.
  • Die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg und die Europäische Metropolregion München verfolgen gemeinsam das Vorhaben der Europäisierung ihrer Organisationen, um auf diesem Weg für den Europäischen Gedanken zu werben! Sie bieten den anderen Metropolregionen die Zusammenarbeit an.

Die Schritte

 

Schritt 1:
Die Europäische Kooperation wird zu einem Arbeitsschwerpunkt der Arbeit der Metropolregionen benannt.

Schritt 2:
Handlungsfelder mit hoher europäischer Bedeutung und Verbindung zur Arbeit der Metropolregionen werden identifiziert:Mobilität | Klimaschutz | Stadt-Land Kooperation | Digitalisierung | Kultur- und Kreativwirtschaft

Schritt 3:
Die Organisationen der Metropolregionen werden europäisiert. Für die Gremien werden nach Möglichkeit Vertretungen aus europäischen Partnerländern benannt. Für die Organisationen werden Personalaustausch-Programme organisiert. Es wird ein regionales Gremium mit möglichst vielen Vertretungen anderer EU-Staaten angestrebt.

Schritt 4:
Die Organisationen der Metropolregionen bieten den anderen EU-Staaten die organisatorische Angliederung von staatlichen Institutionen. Nationalen und multinationalen Initiativen wird die Angliederung angeboten.

Schritt 5:
Die Metropolregionen suchen sich jeweils mindestens 3 Partnerregionen in anderen europäischen Staaten

Schritt 6:
Die Initiative der Metropolregionen betreibt eine gemeinsame Website mit euroäischen Partnern.

Die Motive

 

Die Metropolregionen wollen ihren Beitrag für die notwendige Erneuerung der Zusammenarbeit in der Europäischen Union leisten.

Es lohnt sich, das Erreichte in der europäischen Einigung zu verteidigen. Für eine erfolgreiche Weiterentwicklung bedarf es neuer Ideen und konkreter Maßnahmen, die schnell umgesetzt werden können. Das neue muss sich in Tempo und Mut vom Alten unterscheiden.

Die Organisationen der Metropolregionen in Deutschland sind ähnlich wie die EU eine nach außen und innen wirkende Solidargemeinschaft und verfügen über große Erfahrungen in der regionalen, nationalen und internationalen Kooperation. Sie engagieren sich in Politikfeldern  mit großem Chancen-, aber auch Risikopotenzial und setzen sich mit den Entwicklungsunterschieden von urbanen und ländlichen Regionen auseinander. Die Organisationen der Metropolregionen in Deutschland bieten beste Voraussetzungen für die weitere Entwicklung neuer Kooperationsformen in Europa.