Internationale Bauausstellung (IBA)

Die Metropolregion München als attraktiver Wirtschafts- und Lebensraum ist gegenwärtig und wird auch zukünftig einem hohen Wachstum ausgesetzt sein. Es ist die Herausforderung und Aufgabe aller Akteure der Region, die Lebensqualität und den wirtschaftlichen Erfolg zu erhalten und somit zukunftsfähig zu bleiben. Eine Schlüsselrolle kommt dabei der Mobilität zu. Auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Mobilität braucht es einen Bewusstseinswandel und einen Veränderungs- und Innovationsprozess. Eine Internationale Bauausstellung (IBA) ist für diese Transformation ein geeignetes Instrument. Daher steht die IBA unter dem Titel „IBA unterwegs | Räume der Mobilität“.

Die IBA bildet einen Ausnahmezustand auf Zeit (10 Jahre), in welcher die Region zum Reallabor werden kann, um innovative, visionäre Ideen mutig auszuprobieren.

Eine internationale Bauausstellung

  • lebt von der Umsetzung konkreter Projekte mit hohen Qualitäten.
  • zeigt exemplarische Lösungen für die Mobilität auf, die Anstoß und Inspiration für weitere Projekte innerhalb der Region sein können.
  • schafft neue Netzwerke und Allianzen (über die 10 Jahre hinaus).
  • bringt internationales Knowhow in die Region, aber nutzt auch die Potentiale und Talente der Region.
  • entwickelt Wissen und Erfahrungen mit internationaler Anziehungskraft und stärkt damit die internationale Wahrnehmung als Innovations- und Modellregion.
  • kann erhebliche Investitionsvolumen auslösen (vgl. IBA Hamburg).
  • Sie steigert die Umsetzungsgeschwindigkeit und Innovationskraft in der gesamten Region.
Projektidee „Regionale Mobilitätsdrehscheibe“ © Johanna Springer / LHM

In einer Machbarkeitsstudie hat die Landeshauptstadt München untersuchen lassen, wie eine IBA aussehen könnte. Sie tauschte sich dazu mit ihren Nachbarkommunen und Landkreisen aus. Gemeinsam wurden Ziele, Wünsche und Ideen einer möglichen IBA diskutiert. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie wurden am 26. Juni 2019 im Stadtrat der Landeshauptstadt vorgestellt und die nächsten Schritte beschlossen.

Auf Grund dessen wurde Ende 2019 das Thema auf Ebene des EMM e.V. gesetzt und eine Arbeitsgruppe (AG) IBA gegründet. Der EMM e.V. ist als regionales Netzwerk für die Zusammenarbeit und Kooperation von Stadt und Land und seinem breiten interdisziplinären und institutionsübergreifenden Ansatz die geeignete Plattform dafür.

>> Zur AG IBA

>> Zur Machbarkeitsstudie

>> Eine IBA für die Metropolregion München?

IBA Abschluss Symposium © Studio Stadt Region / LHM

Eine IBA kann in der Metropolregion München nur stattfinden, wenn sich Akteure finden, die eine solche IBA auf die Beine stellen wollen. Daher gilt es nun starke Partner u.a. aus Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zu gewinnen, die eine IBA unterstützen und sich einbringen.

Zudem benötigt es für die Durchführung eine eigenständige, handlungsfähige Organisation – eine IBA Gesellschaft. Sie koordiniert den weiteren IBA Prozess und ist beratend, unterstützend und vernetzend tätig.

Es gibt keine expliziten Mittel, die für eine IBA zur Verfügung gestellt werden. Die Initiatoren müssen daher selbst für die Finanzierung sorgen. Dies können kommunale sowie private Mittel, aber auch projektbezogene Länder-, Bundes- oder EU-Mittel sein.

Aktuell werden diese offenen Fragen zur Finanzierung, Trägerschaft und Organisation bearbeitet sowie die Themen, Inhalte und Exzellenzkriterien für die Projekte konkretisiert.

Möchten auch Sie sich hier einbringen und auf dem Laufenden bleiben? >> Zur AG IBA

Ihre Ansprechpartnerin

Dipl.-Geogr. Iris Beck

Ansprechpartnerin für:
Baukultur, Metropolkonferenz, Expo Real, KuK, IBA

Tel.: +49 89 452 056-011

E-Mail: i.beck@metropolregion-muenchen.eu