Internationale Bauausstellung (IBA) "Räume der Mobilität"

Gemeinsam einen großen Schritt nach vorne!

Fahrrad. U-Bahn. Regionalbahn. Vieles läuft schon gut, was die Mobilität der Metropolregion München anbelangt. Aber auch Stau, Verspätung, mangelnde Anbindung gehören zum Alltag vieler Bewohner*innen. Soll das so weitergehen? Wir finden, es ist Zeit, die Metropolregion München von morgen nicht nur zu träumen, sondern zu gestalten. Das Potenzial dafür haben wir bereits – unsere kreativen Köpfe in Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und nicht zuletzt der Bevölkerung. Lassen Sie uns gemeinsam eine Mobilitätswende anpacken und unsere Heimat so formen, dass sie lebenswert bleibt und gleichzeitig ihrer Verantwortung einer nachhaltigen Entwicklung gerecht wird. Mit der IBA „Räume der Mobilität“ hat die Metropolregion München ab dem Jahr 2022 für einen Zeitraum von zehn Jahren die Chance, genau diese Herausforderung anzupacken. Für eine Dekade wird unsere Heimat zur Modellregion, um innovative und visionäre Ideen mutig anzupacken und eine Mobilitätswende voranzubringen. Sind Sie dabei?

>> Hier erhalten Sie auf einen Blick alle Informationen zur IBA „Räume der Mobilität“ in der Metropolregion München. Ausführlichere Informationen erhalten Sie in den untenstehenden Kästchen.

 

 

Die Internationale Bauausstellung (IBA) ist ein Format, um Städte und Regionen Richtung Zukunft zu entwickeln. Umsetzungsorientiert, unkonventionell, modern. Diese regionalen Ausnahmezustände haben im deutschsprachigen Raum seit hundert Jahren Tradition. Seit jeher regt die IBA zu völlig neuem Denken an, findet damit innovative Lösungen auf vor Ort drängende Fragen und macht Regionen zum internationalen Vorbild. Best-practice war früher: die IBA erzeugt next-practice!

Um einen Wandel hervorzurufen, fokussieren die Akteur*innen aus Stadt und Land mit Unterstützung der IBA ihre Kräfte: Sie setzten gemeinsam neue Ideen und Projekte in unterschiedlichen Bereichen um – in Gesellschaft, Kultur, Ökologie sowie in der Infrastruktur.

Ob hohe Mietpreise, der lange Weg zur Arbeit oder die staureichen Straßen und stark frequentierten öffentlichen Verkehrsmittel. Tagtäglich werden wir alle mit den Herausforderungen einer boomenden Wachstumsregion konfrontiert. Es muss sich etwas ändern in dieser Region, darüber sind sich alle einig. Aber wie? Alte Lösungen führen nicht mehr zum Erfolg…

„Mehr Straßen bauen, um mit Staus fertig zu werden, ist wie den Gürtel zu lockern, um die Gewichtszunahme zu bekämpfen.“ (Lewis Mumford, 1955, The Roaring Traffic’s Boom.)

Es braucht einen grundlegenden Wandel: Mobilität muss vollkommen anders gestaltet und die Region ganzheitlich entwickelt werden. Nur so bleibt unsere Heimat lebenswert, können alle an den Vorteilen unserer Wachstumsregion teilhaben, schützen wir Klima und Ressourcen und bleiben wir gleichzeitig wirtschaftlich wettbewerbsfähig.

Warum nutzen wir dafür nicht unser hohes Innovationspotential: die talentierten Köpfe unserer erfolgreichen Unternehmen, kreativen Start-ups, international etablierten Forschungs- und Bildungseinrichtungen und engagierten Kommunen sowie nicht zuletzt die Ideen der Bürgerinnen und Bürger. All diese Akteur*innen der Region können den Wandel vorantreiben und gleichzeitig davon profitieren.

Die Internationale Bauausstellung (IBA) Metropolregion München „Räume der Mobilität“ bündelt diese regionalen Kräfte und unterstützt sie, die Transformation gemeinsam mit innovativen und visionären Projekten umzusetzen. Dabei werden Räume neu gestaltet und entwickelt, soziotechnische Innovationen eingeführt und ausprobiert – all das auf unterschiedlichen Handlungsebenen: ich (jeder Bewohner der Metropolregion München) – wir (Quartiere, Städte) – zusammen (als Region). Nach zehn Jahren sollen spürbare Fortschritte und Erfolge im Sinne einer neuen regionalen Mobilitätskultur erreicht sein.

Für die Durchführung einer IBA ist die Gründung einer zeitlich begrenzten IBA-Gesellschaft notwendig.  Sie gestaltet, koordiniert und begleitet den Prozess. Die Gesellschaft besteht aus einer Gesellschafterversammlung, einem Aufsichtsrat, einem Kuratorium sowie einer Geschäftsstelle. Als operative Zentrale treibt die IBA-Geschäftsstelle die IBA-Projekte voran, berät und unterstützt die Kommunen und Projektträger*innen vor Ort hinsichtlich Zielsetzung, Qualitätskriterien und Fördermöglichkeiten. Außerdem vernetzt sie die Akteur*innen in der Region gewinnbringend, entwickelt und realisiert die übergreifende Kommunikations- und Beteiligungsstrategie.

Die IBA „Räume der Mobilität“ stellt Projekte in den Mittelpunkt, um das Thema Mobilitätswende innovativ, exzellent und exemplarisch zu bearbeiten. Die regionalen Akteur*innen aus Kommunen, Zivilgesellschaft, Forschung und Entwicklung, Bildung und Wirtschaft sind als Träger*innen der Projekte im zehnjährigen Innovationsprozess der IBA die starken Macher*innen.

  • Investitionen | Sie stärkt die lokale Wirtschaft an vielen Orten, kann erhebliche Investitionsvolumen auslösen und Motor sein für weitere polyzentrale Entwicklungen (vgl. Zahlen Investitionsvolumen IBA Hamburg).
  • Innovationen | Sie bringt innovative, experimentelle, exzellente Projekte hervor und zeigt exemplarische Lösungen für die Mobilität auf, die Anstoß und Inspiration für weitere Projekte innerhalb der Region aber auch internationales Vorbild sein können. Partner*innen aus Wirtschaft, Forschung und Entwicklung stärken die Innovationskraft der IBA.
  • Initialzündung für Projekte | Sie entfacht Aufbruchstimmung und Lust an der Zusammenarbeit entlang konkreter Projekte. Sie nimmt Zukunftstrends aktiv auf und entwickelt dafür modellhafte Lösungen. Bestehende Projekte werden unterstützt und neue Projekte initiiert.
  • Interkommunale Zusammenarbeit | Sie schafft neue Netzwerke und Allianzen (auch über die 10 Jahre hinaus) und nutzt die Potenziale und Talente der Region. Denn die Zukunft der Mobilität kann nur gemeinsam gestaltet werden.
  • Internationalität | Sie bringt einerseits internationales Knowhow in die Region und entwickelt andererseits Wissen und Erfahrungen mit Vorbildcharakter über die Region hinaus. Lokale und internationale Fachleute aus Forschung, Stadt- und Verkehrsplanung, Architektur und Landschaftsarchitektur, Informatik und vielem mehr lernen und zeigen in der Metropolregion München wie die globale Zukunftsaufgabe gelöst werden kann.
  • Image | Sie stärkt die Wahrnehmung als Innovations- und Modellregion. Von diesem Image profitieren alle Akteur*innen der Region gleichermaßen.

Eine IBA erfordert jede Menge vorab-Organisation. Die aktuellen Umstände der Pandemie machen diese Aufgabe aber nicht gerade einfacher. Aktuell befinden wir uns also noch in der Prä-IBA Phase: es wird gedacht, diskutiert, geplant. Für die professionelle Durchführung in der Metropolregion München, braucht es zu allererst eine arbeitsfähige IBA Gesellschaft, die im Kern kommunal getragen werden soll. Diese soll im Herbst 2022 gegründet werden. Aktuell wird erarbeitet, wie Akteur*innen der Region sich an der IBA-Gesellschaft beteiligen können. Grundsätzlich gibt es die Beteiligungsmöglichkeit als direkter Gesellschafter oder als indirekter Gesellschafter über den EMM e. V. Sobald es konkrete Information hierzu gibt, finden Sie diese auf unserer Website.

  • Informieren Sie sich! Lesen Sie hierfür insbesondere das IBA-Memorandum. Darin finden Sie ausführliche Informationen zur geplanten IBA „Räume der Mobilität“.
  • Sagen Sie es weiter! Sprechen Sie in Ihren Gremien und Netzwerken über die Möglichkeiten und Potenziale unserer gemeinsamen IBA.
  • Denken Sie mit! Aktuelle Termine der AG IBA werden stets rechzeitig hier bekannt gegeben.
  • Mobilisieren Sie! Beschließen Sie in Ihren Gremien die Beteiligung an unserer IBA. Nur wenn möglichst viele Kommunen und Landkreise zusammen mit weiteren Akteur*innen aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft an Bord sind, können wir gemeinsam die nötigen Strukturen und Budgets schaffen, die wir für zehn innovative Jahre brauchen.
Damit eine IBA in der Metropolregion München möglich wird, braucht es das Miteinander als Region. Dazu wurde eine Arbeitsgruppe (AG) IBA auf Ebene des EMM e.V. ins Leben gerufen. Hier erhalten die Teilnehmer*innen Informationen zum aktuellen Stand der IBA-Vorbereitungen und können sich dazu austauschen und in das Projekt einbringen.

>> Aktuelle Termine der AG IBA werden stets rechzeitig hier bekannt gegeben.
>> Veranstaltungsrückblicke zur 1. und 2. AG IBA finden Sie hier.

Träger der AG IBA

  • Landeshauptstadt München, vertreten durch Stadtbaurätin Prof. Elisabeth Merk

Ansprechpartner der AG IBA

  • Landeshauptstadt München
    Julianna Günther, Bauoberrätin
    Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Bereich Regionales (HA I/12)
    Tel.: +49 89 233-24454
    E-Mail: julianna.guenther@muenchen.de
  • Landeshauptstadt München
    Karla Schilde, Baudirektorin
    Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Bereichsleitung Regionales
    Tel.: +49 89 233-22933
    E-Mail: karla.schilde@muenchen.de

Ihre Ansprechpartnerin

Dipl.-Geogr. Iris Beck

Ansprechpartnerin für:
Baukultur, Metropolkonferenz, Expo Real, KuK, IBA

Tel.: +49 89 452 056-011

E-Mail: i.beck@metropolregion-muenchen.eu